Substrate (was reinkommt)
Die installierten Biogasanlagen basieren auf dem sog. Speicher-Durchfluss-Verfahren. Hierfür werden ein oder mehrere Behälter (Fermenter) betrieben, die kontinuierlich mit Substrat durchflossen werden.
Durch die Zugabe von Substrat in den Fermenter (1. Behälter) steigt der Substratspiegel an und ausgefaultes Substrat fließt durch den Überlauf in den nächsten Behälter. Dieser Vorgang wiederholt sich, falls dem 2. Behälter ein weiterer Behälter nachgeschaltet wird.
Zur Vermeidung von Stoßbelastungen der Biologie im Fermenter ist eine gleichmäßige Beschickung mit Substraten oberstes Gebot. Lieber häufiger in kleinen Mengen zusetzen als einmal eine riesige Menge. Dies gilt sowohl für das Grundsubstrat (Gülle oder Mist) als auch in besonderem Maß für energiereiche Stoffe wie z.B. Fett.
landwirtschaftliche Grundsubstrate
- Gülle
- Festmist
- NaWaRos
Bioabfälle
- Grünschnitt
- Schlachtabfälle
Die Technik hat 4 Hauptfunktionen
- Vorgrube mit Rührwerk (Einbringung von flüssigen Co-Substraten)
- Hauptfermenter mit Rührwerk (Einbringung von festen Co-Substraten)
- Nachgärbehälter mit Rührwerk
- Gärrestlager